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Lust auf USA ...
Magro
Charter Member
5 Beiträge |
30-Mar-02, 10:08 Uhr (GMT) |
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"Doppelte Staatsbürgerschaft"
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beim stöbern hier im forum hab ich zum thema doppelte staatsbürgerschaft (also dt./usa) in meinen augen falsche auskünfte gelesen, den sie widersprachen meinen persönlichen erfahrungen. bin 31 jahre alt, in deutschland geboren, vater ami, mutter deutschen - die beiden waren nie verheiratet. und seit ein paar tagen habe ich nun neben meinem deutschen auch den amerikanischen pass. und das ganze war recht unkompliziert. denn unter gewissen voraussetzungen wird die amerikanische staatsbürgerschaft an das kind (in diesem fall ich) vererbt. folgende voraussetzungen mußten erfüllt sein: 1. vater muß noch us staatsbürger sein 2. vater muß die vaterschaft vor meinem 18. lebenjahr anerkannt haben 3. vater muß vor meiner geburt min. 10 jahre in den staaten gelebt haben (über die army im ausland stationiert zählt auch, wenn ehrenamtlich entlassen), davon min. 5 nach seinem 14 lebensjahr das war's. das ganze muß natürlich belegt werden. die aufenthaltszeiten des us-elternteils müssen in so ein formular eingetragen werden, welches er dann vor dem konsul auf richtigkeit beschwören muß. der rest ist ja einfach zu belegen (us-pass, geburtsurkunde). wenn man noch kontakt zum us elternteil hat, dann ist es also nicht schwer. als ich die unterlagen komplett hatte, bin ich zum konsulat - das ganze hat 3/4 std. gedauert und mich $60 gekostet. den pass hab ich gleich mitbekommen. allerdings dürfen die konsulate nur noch bis zum 6.4. pässe vor ort ausstellen, danach wird das ganz dann in die staaten geschickt. dementsprechend dauert das dann natürlich viel länger. so - das waren meine taufrischen persönlichen erfahrungen, evtl. hab ich damit jemandem geholfen. z. b. jemand der selber ein (uneheliches) kind von einem us-bürger hat das kind bisher 'nur' deutsch war. denn wenn das kind amerikaner ist, glaub ich ist es für den detuschen elternteil einfacher an sowas wie eine greencard zu kommen. das weiss ich allerdings nicht. lieben gruß maike |
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RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
DUSA, 31-Mar-02, 07:38 Uhr, (1) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
Magro, 31-Mar-02, 08:59 Uhr, (2) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
LaHood, 17-Jun-02, 09:38 Uhr, (3) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
Magro, 17-Jun-02, 10:14 Uhr, (4) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
LaHood, 18-Jun-02, 08:29 Uhr, (5) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
Magro, 18-Jun-02, 08:45 Uhr, (6) |
RE: Doppelte Staatsbürgerschaft,
LaHood, 18-Jun-02, 09:56 Uhr, (7) |
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DUSA
Charter Member
8 Beiträge |
31-Mar-02, 07:38 Uhr (GMT) |
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1. "RE: Doppelte Staatsbürgerschaft"
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>beim stöbern hier im forum hab >ich zum thema doppelte staatsbürgerschaft >(also dt./usa) in meinen augen >falsche auskünfte gelesen, den sie >widersprachen meinen persönlichen erfahrungen. > >bin 31 jahre alt, in deutschland >geboren, vater ami, mutter deutschen >- die beiden waren nie >verheiratet. und seit ein paar >tagen habe ich nun neben >meinem deutschen auch den amerikanischen >pass. und das ganze war >recht unkompliziert. denn unter gewissen >voraussetzungen wird die amerikanische staatsbürgerschaft >an das kind (in diesem >fall ich) vererbt. folgende voraussetzungen >mußten erfüllt sein: >1. vater muß noch us staatsbürger >sein >2. vater muß die vaterschaft vor >meinem 18. lebenjahr anerkannt haben > >3. vater muß vor meiner geburt >min. 10 jahre in den >staaten gelebt haben (über die >army im ausland stationiert zählt >auch, wenn ehrenamtlich entlassen), davon >min. 5 nach seinem 14 >lebensjahr >das war's. >das ganze muß natürlich belegt werden. >die aufenthaltszeiten des us-elternteils müssen >in so ein formular eingetragen >werden, welches er dann vor >dem konsul auf richtigkeit beschwören >muß. >der rest ist ja einfach zu >belegen (us-pass, geburtsurkunde). > >wenn man noch kontakt zum us >elternteil hat, dann ist es >also nicht schwer. >als ich die unterlagen komplett hatte, >bin ich zum konsulat - >das ganze hat 3/4 std. >gedauert und mich $60 gekostet. >den pass hab ich gleich >mitbekommen. >allerdings dürfen die konsulate nur noch >bis zum 6.4. pässe vor >ort ausstellen, danach wird das >ganz dann in die staaten >geschickt. dementsprechend dauert das dann >natürlich viel länger. > >so - das waren meine taufrischen >persönlichen erfahrungen, evtl. hab ich >damit jemandem geholfen. > > z. b. jemand der selber >ein (uneheliches) kind von einem >us-bürger hat das kind >bisher 'nur' deutsch war. denn >wenn das kind amerikaner ist, >glaub ich ist es für >den detuschen elternteil einfacher an >sowas wie eine greencard zu >kommen. das weiss ich allerdings >nicht. > >lieben gruß >maike Hallo Maike,
nur soviel zu Deinem letzten Absatz: der deutsche Elternteil kommt erst dann vereinfacht zu einer Greencard, wenn das Kind 21 jahre alt ist - sonst wuerde sicher so manche Frau heimlich hochschwanger einreisen, um es sich zu vereinfachen... Gruss DUSA PS: ich maile Dir bald ausfuehrlich!
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LaHood
Charter Member
4 Beiträge |
17-Jun-02, 09:38 Uhr (GMT) |
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3. "RE: Doppelte Staatsbürgerschaft"
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Hi Maike, ich habe deinen Bericht gelesen und bin sehr an Informationen interessiert da ich wohl einen ähnlichen Background habe. Mein leiblicher Vater war in Deutschland stationiert und ist zurück in die USA. Meine leibliche Mutter ist Deutsche, aber in die USA eingereist als ich 3 war und konnte mich nicht mitnehmen. Sie lebt dort seit 24 Jahren, hat 2 Kinder dort zur Welt gebracht. Von meinem Vater weiß ich nichts, bin nicht mal sicher dass er von meiner Existenz etwas weiß. Da ich hier in Deutschland adoptiert wurde stellt sich nun die Frage ob ich meine Verwandschaft zu meiner leiblichen Mutter bei einer doppelten Staatsbürgerschaft geltend machen kann. Vielleicht kannst du mir da ja weiterhelfen. Vielen Dank Grüße cu LaHood |
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Magro
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5 Beiträge |
17-Jun-02, 10:14 Uhr (GMT) |
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4. "RE: Doppelte Staatsbürgerschaft"
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hallo lahood, ich bin wirklich keine expertin auf dem gebiet, hab nur aufgeschrieben, was ich selber erlebt habe. was ich aber weiß, wenn du schon über 21 jahre alt bist, dann ist die grundvoraussetzung dafür, daß du über einen us-elternteil die us-staatsbürgerschaft bekommst die, daß dieses elternteil als solches in deiner geburtsurkunde steht. dein vater scheint nicht drinnen zu stehen, denn dann hätte er die vaterschaft bei einem amt (weißt nicht wie es heißt) anerkennen müssen. auch über deine mutter könnte es schwierig werden, selbst wenn sie jetzt eingebürgerte amerikanerin ist. denn soweit ich weiß muß das us-elternteil, daß die staatsbürgerschaft an sein kind 'weitervererben' min. 5 jahre vor und 5 jahre nach dem 14 lebensjahr in den us gelebt haben. so wie ich deine geschichte verstanden habe ist das nicht der fall. und da deine mutter wenn ja auch 'nur' eingebürgerte amerikanerin ist und nich von geburt an, kann es sein, daß die regeln da nochmal wieder anders sind. mit dem was ich von der materie und von deiner geschichte weiß, nehme ich an, daß es nicht klappen wird mit der 2. staatsbürgerschaft. das einzige was ich mir vorstellen KÖNNTE, ist daß du evtl. über deine mutter eine greencard beantragen kannst ?!? aber da kenne ich mich wirklich überhaupt nicht aus. in sachen staatsbürgerschaft würde ich mich aber an ein konsulat wenden. die leute in hamburg sind sehr nett gewesen und haben die nötige info auch am telefon rausgegeben. hier die nummer: 040 - 41171351. viel glück |
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LaHood
Charter Member
4 Beiträge |
18-Jun-02, 08:29 Uhr (GMT) |
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5. "RE: Doppelte Staatsbürgerschaft"
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Hallo Magra, erstmal vielen lieben Dank für die Telefonnummer. Ich habe da gleich angerufen und diw wirkten wirklich bemüht mir weiterzuhelfen. Man bot mir sogar an mich auf meinem Handy zurückzurufen damit es nicht so teuer für mch wird ) Allerdings ist die ganze Angelegenheit doch nicht so einfach wie ich erhofft hatte. Um mich ein Jahr lang in den USA aufhalten zu können muss ich die Möglichkeit haben dort Geld verdienen zu können. Das kann ich nur mit einem Arbeitsvisum. Dieses bekomme ich allerdings nur wenn ich dort schon einen Arbeitgeber haeb der mir meine Einstellung bestätigt. Den habe ich natürlich nicht weil ich mir vor Ort um einen Job kümmern wollte. So wie ich das momentan sehe bestehen für mich 2 Möglichkeiten. 1) Ich versuche erst mit einem Visumsfreien maximal 3monatigen Aufenthalt dort einen Job zu finden und das dann direkt vor Ort zu klären, wobei ich allerdings garnicht weiß ob das dort direkt geht. Also Beantragung eines Arbeitsvisums. Habe auch gehört ich bräuchte vorher die Genehmigung der Einwanderungsbehörde. oder 2) ich versuche gleich eine Greencard zu bekommen, dann bin ich allerdings gebunden jedes Jahr einmal in die USA einreisen zu müssen wenn ich mich recht entsinne. Die Greencard hätte natürlich den Vorteil dass ich mich um die arbeitsrechtlichen Geschichten wohl keine Gedanken machen müsste. Wenn ich näheres weiß sage ich Bescheid. Falls du noch Tips oder Einfälle hast lass es mich bitte wissen. Danke mfg LaHood |
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LaHood
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4 Beiträge |
18-Jun-02, 09:56 Uhr (GMT) |
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7. "RE: Doppelte Staatsbürgerschaft"
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Hi Maike, ja habe ich nachgefragt. Eventuell hätte ich eine Chance, das nennt sich dann Familienzuführung, aber genaues konnte man mir gestern auch nicht sagen. Problematisch könnte die Adoption sein, und die Familienzuführung kann nur von einem Elternteil aus beantragt werden der in den USA lebt. Da meine Mutter in die USA selber eingewandert ist weiß ich nicht ob sie denselben Status hat wie mein Vater, der allerdings für mich nciht aufzufinden ist zur Zeit. Grüße cu LaHood |
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